Charakteristik

Steghafen aus stählernen Pfählen, sehr robust gebaut, bestehend aus 3 Stegen mit seeseitigen Wellenbrechern, geeignet als Schutzhafen. An Land gehen über Leitern, landseitige Betonmauern.

Fläche ca. 3400 qm, Liegeplätze 111, Trailerschräge im westl. Becken, am Kopf des kleinen Steges, Takelmast (100 Kg). Molenköpfe weiß, rot grün befeuert, an Land Jollenabstellplätze und Parkplätze. Hafenmeister im neuen Hafenmeister-Gebäude am Weststeg, neue Wasch- und Sanitärräume mit Duschen, Toiletten und Schüttstelle für Tragetoiletten. Die Benutzung der Trailerschräge ist nur Clubmitgliedern und Regattagästen erlaubt. Gästeplätze sind beim Hafenmeister zu erfragen.

Beschreibung

Ludwigshafen ist eine hübsche Seegemeinde. Einst hieß es Sernatingen und wurde urkundlich schon 1155 erwähnt. Bedeutung gewann der Flecken jedoch erst mit dem Bau des "Ludwigs"-Hafens, von dem aus badische Weine über den See in die Schweiz verfrachtet wurden. Als die Eisenbahn den See erreichte, verkehrte hier sogar zeitweilig eine Trajektfähre. Gleisanschluss und Kran stehen noch. Gepflegte Uferanlagen umgeben den Hafen auf beiden Seiten, die es zu besuchen lohnt. Gleich am Hafen befindet sich das Strandhotel "Adler" und das italienische Restaurant "Aquarama". Weitere Restaurants in Ludwigshafen sind die "Restaurant Blauer Affe", "Zinnkrug", "Hotel Krone",  Wanderung zum Restaurant und Aussichtspunkt Haldenhof ca. 4,5 km (mit Bus von Sipplingen zurück). Am Bahnhof befindet sich noch ein Kiosk mit Gaststätte: das "Ludwigs Häfele". Bootswerft (Lembke) mit Service und Reparaturmöglichkeit und ein Motorenservice (Alf Branz) etwa 2,5 Kilometer entfernt am östlichen Ortsausgang Richtung Stockach. Tankstelle an der Hauptstrasse am östlichen Ortsrand. Dort auch Außenbordservice (Kramer).

Quelle: IBN - Häfen und Liegeplätze am Bodensee "Leg an"